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Wechsel im Vorsitz beim SuS Oestereiden

Oestereiden: Stolze 826 Mitglieder zählt nun der SuS Oestereiden, der mit Abstand größte Verein des Ortes. Entgegen dem demografischen Trend konnte die Mitgliederzahl noch um 15 gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Diese Zahlen gab Geschäftsführer Michael Witthaut anlässlich der Jahreshauptverssammlung bekannt.

Ebenso hat sich die Struktur des Vereins in den letzten Jahrzehnten stark verändert. War man früher ein reiner Männerverein, so sind heute 46 % der Mitglieder des Vereins weiblichen Geschlechts. Nur noch knapp vor der Abteilung Breitensport bleibt Fußball die zahlenmäßig stärkste Abteilung, gefolgt von Tennis und Volleyball. Durchweg erfolgreiche Bilanzen konnten Carina Meyer (Breitensport), Doris Witthaut (Volleyball), Walter Hanemann (Tennis), Dirk Fromme (Jugendfußball) sowie Rolf Benteler (Fußball) vorlegen.

Veränderungen gab es bei den Wahlen. Karl – Heinz Meyer gab seinen Vorsitz nach 13 Jahren ab. Fast 50 Jahre war er im SuS in diversen Positionen tätig. Zum neuen Vorsitzenden wurde einstimmig sein bisheriger Stellvertreter Ulrich Mehn gewählt.

Neue Stellvertreter sind Ralf Rudat und Robin Heidel. Wieder gewählt wurde Michael Witthaut als Geschäftsführer.

Oben im Bild:

37 Jubilare wurden für 60, 50, 40 bzw. 25 Jahre Treue zum Verein geehrt. Die anwesenden Jubilare stellten sich zum Gruppenfoto.

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Karl — Heinz Meyer (v.l.) übergab sein Amt an Ulrich Mehn (v.r.) . Die Geschicke des Vereins leiten weiter (v.l.) Carina Meyer (Breitensport), Geschäftsführer Michael Witthaut, Markus Biermann (Fußball), Ralf Rudat (neu gewählter stellv. Vorsitzender), Kassierer Klaus Rossa, Robin Heidel (neuer stellv. Vorsitzender), Walter Hanemann (Tennis), und Volker Körn (stellv. Vors.) Auf dem Bild fehlen Dirk Fromme (Jugend) und Doris Witthaut (Volleyball)

 

 

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Kreiskassierer Günter Schmidt (r) zeichnet im Auftrag des Verbandes Karl – Heinz Meyer mit der Verdienstnadel in Gold aus.

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Dank gilt Helmut Dusny

Bei der Mitgliederversammlung der Tennisabteilung des SUS Oestereiden am Freitag, 27.02.2015 berichtete der Abteilungsvorsitzende Walter Hanemann zunächst über die Aktivitäten im letzten Jahr. Im August wurde unter anderem  das 25-jährige Jubiläum gefeiert und im November eine neue Heizungsanlage im Tennisheim installiert.
Es folgte der Kassenbericht vom Geschäftsführer Josef Wolf.

Desweiteren  ließen Sportwart Helmut Dusny und Jugendwart Christian Humann die sportlichen Leistungen Revue passieren. Hervorzuheben ist hierbei die Damenmannschaft, die erstmalig an den Medenspielen teilnahm und einen hervorragenden 2. Platz in der Kreisklasse belegte.

Höhepunkt des Jahres 2014 waren die Clubmeisterschaften. Beim Damen-Einzel ging der 1. Platz an Jennifer Hardes, 2. Platz Anna Schiller. Im Herren-Einzel konnte sich Carsten Luig gegen Jan Wirsdörfer durchsetzen und das Herren-Doppel gewannen Helmut Dusny/Jan Wirsdörfer gegen Rolf Teitz/Carsten Luig. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der Geschäftsführer Josef Wolf sowie der 2. Vorsitzende Hubert Rüther in ihren Ämtern bestätigt. Ein besonderer Dank galt Helmut Dusny, der nach seiner 26-jährigen Tätigkeit als Sportwart zurücktrat. Zu seinem Nachfolger wurde Carsten Luig gewählt. Neu zum Vorstand hinzu kamen Ann-Catrin Dahlhoff (2. Sportwartin) und Anna Schiller (Beisitzerin)

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Heimatfreunde: Mit alter Führung zu neuen Taten

Oestereiden: Keine Veränderung gab es bei der Jahreshauptversammlung an der Spitze der Heimatfreunde. Vorsitzender Georg Eickhoff, Kassierer Michael Witthaut und Beisitzer Theo Rose wurden allesamt einstimmig wieder gewählt.

Neuer Kassenprüfer ist Frank Risse.

Für die nächsten Monate hat man sich im Heimatverein wieder viel vorgenommen.
Los geht es mit dem Maibaumfest am 30.04. Am 15. Mai findet ein Ausflug zum Freilichtmuseum Detmold statt. Zu beiden Veranstaltung wird noch per Handzettel eingeladen. Das traditionelle Palmbund binden mit den Kommunionkindern findet am 27.03. statt.
Für den 19.09. ist eine Fahrt nach Dortmund zur Ausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“ fest geplant. Details werden noch bekannt gegeben.
Klönabend, JuleA und der Plattdeutsche Arbeitskreis finden wie gewohnt weiter statt. Für das Kalenderjahr 2016 geben die Heimatfreunde einen Wandkalender mit aktuellen Oestereider Motiven heraus. Ebenso wird im Herbst eine Weihnachtskarte mit der festlich geschmückten Kirche   Oestereiden zum Verkauf angeboten.

Fasziniert waren die Besucher vom Film „In den Wäldern des nördlichen Sauerlandes“. Heribert Schlüter und Günter Stamm zeigten diesen von ihnen produzierten beeindruckenden Film aus unserer näheren Region und wurden hierfür mit viel verdientem Beifall bedacht.

Im Bild:

Sie lenken weiterhin die Geschicke der Heimatfreunde Oestereiden: (vorne v.l) Geschäftsführer Engelbert Fromme, Vorsitzender Georg Eickhoff, 2. Vorsitzender Robert Kußmann, Ortsvorsteher Alfons Levenig (hinten v.l.): Beisitzer Mario Kämpfer, Beisitzer Olaf Zumbrink, Kassierer Michael Witthaut und Beisitzer Theo Rose

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Sauberes Oestereiden

Oestereiden: Zur Aktion „Sauberes Oestereiden“ hatten Ortsvorsteher Alfons Levenig zusammen mit den Heimatfreunden und der KLJB aufgerufen. 22 Mitbürgerinnen und Mitbürger aller Altersgruppen hatten sich eingefunden, um mitzuhelfen, die Feldflur von arglos weggeworfenen Abfällen zu befreien. Erfreut zeigten sich die Organisatoren, dass auch Neubürger sowie Bewohner der Jugendhilfeeinrichtung EVIM mit viel Engagement dabei waren. Die Aktion klang aus mit Getränken und einem Grillimbiss am Pfarrheim.

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Gut besuchter Fachtag im EVIM

Anlässlich seines einjährigen Bestehens lud die Wohngruppe EVIM Jugendämter, Kooperationspartner und Mitarbeiter umliegender sozialer Einrichtungen zu einem Fachtag ein.

Unter dem Titel „Folgen von Flucht und Migration für die Sozialisation Jugendlicher“ referierten Dr. Dirk Baier, stellvertretender Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in Hannover sowie Klaus Närdemann, Leiter einer Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Bielefeld-Bethel.

Baier legte in seinem Vortrag einen Schwerpunkt auf das Auftreten von Problemverhaltensweisen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Durch die wissenschaftlichen Forschungen des niedersächsischen Instituts wird deutlich, dass die Integration von Migrantenjugendlichen in der Bundesrepublik nicht hinreichend gelingt.

Dem anwesenden Fachpublikum wurde verdeutlicht, dass trotz steigender Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland, bei deutschen Jugendlichen noch erhebliche Vorbehalte gegen Freundschaften mit Migrantenjugendlichen bestehen. Überraschend ist, dass der Wunsch von Migrantenjugendlichen nach Freundschaften mit deutschen Jugendlichen wesentlich stärker ist als umgekehrt. Eine der Forderungen des Kriminologischen Forschungsinstituts ist demnach eine frühe soziale Vernetzung zwischen Deutschen und Migranten.

Närdemann berichtete in seinem Fachvortrag über seine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Er wies auf den hohen Jungenanteil bei den Flüchtlingen hin, was vor allem daran liege, dass sich Mädchen auf den Fluchtwegen in sichere Staaten außerordentlichen Gefahren aussetzen müssten. In Deutschland angekommen, seien die jungen Flüchtlinge oftmals durch die Kriegsereignisse sowie die Fluchtfolgen traumatisiert, weswegen entsprechende therapeutische Angebote vorgehalten werden müssen.

Verbreitet ist bei allen Jugendlichen der Wissensdurst nach dem Erlernen der deutschen Sprache. So kann der gesamte Bedarf nach schulischer Förderung noch nicht gedeckt werden, da es noch zu wenige Integrationsklassen gebe. Um allen ankommenden jungen Flüchtlingen in deren Lernbedarf entgegen zu kommen, werde in einigen Bundesländern bereits über die Anhebung der Altersgrenze für die Beschulung von 16 Jahren auf 18 Jahren nachgedacht.

Die so entfachte rege Diskussion im Anschluss an die beiden Vorträge zeigte die große Empathie der Besucherinnen und Besucher für das Thema „Flucht und Migration“.

Die angenehme und intensive Arbeitsatmosphäre wurde am Ende des Fachtags durch ein wunderbares Buffet mit türkisch-arabischem finger-food, zubereitet durch die Köchin der Wohngruppe, abgerundet.