Chronik des SuS Oestereiden zum 100. Geburtstag erschienen

Mehr als zwei Jahre hat das Redaktionsteam an der Chronik intensiv gearbeitet, jetzt ist sie erschienen: Die Chronik zum 100. Geburtstag des SuS Oestereiden im Jahre 2022!  Ca. 130 Seiten im Format DINA4, versehen mit einem festen Einband, umfasst das Werk.

Finanziell gefördert ist das Werk vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein - Westfalen. Dadurch erklärt sich der günstige Preis von 14 €!

Eigentlich gehört das Buch in jeden Bücherschrank in unserer Region!

Das Buch eignet sich auch sehr gut als kleines (Zusatz)Geschenk zu Weihnachten oder zu einem anderen Anlass für Personen, die eine Beziehung zu Oestereiden und Umgebung und/oder dem Sport haben.

Die Bezugsorte sind im Bild aufgeführt.

Begehbarer Adventskalender 2021

Auch in diesem Jahr wird es den begehbaren Adventskalender in Oestereiden geben. Die Fenster werden jeweils ab 17.00 Uhr leuchten.

Aufgrund der aktuellen Lage werden die ursprünglich geplanten Aktionen der Vereine nicht stattfinden. Wie im letzten Jahr wird um die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gebeten.

DatumTagStraße
28.11.2021SOLuziastraße
01.12.2021MIAn der Mergelkuhle
02.12.2021DOAm Fangegraben
03.12.2021FRZu den Birken
04.12.2021SAAntoniusstraße
05.12.2021SOLuziastraße
06.12.2021MOBlumenstraße
07.12.2021DIRosengarten
08.12.2021MIZur Schneidemühle
09.12.2021DOHauptstraße
10.12.2021FRLuziastraße/-schule
11.12.2021SAKaunitzstraße
12.12.2021SOZur Schneidemühle
13.12.2021MOSchlagfeldweg
14.12.2021DIPapenweg
15.12.2021MIRinger Straße
16.12.2021DOBlumenstraße
17.12.2021FRLuziastraße/-schule
18.12.2021SAHauptstraße
19.12.2021SOLuziastraße
20.12.2021MOHauptstraße
21.12.2021DIPapenweg
22.12.2021MIBlumenstraße
23.12.2021DOSüdstraße
24.12.2021FRAntoniusstraße

SuS Oestereiden im neuen Heimatkalender des Kreises Soest 2022 gewürdigt

Der Heimatkalender des Kreises Soest feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag.
Die Jubiläumsausgabe wurde jetzt druckfrisch vorgestellt.

Redakteur Dr. Peter Kracht, der mit dem neuen Band seinen 20. Heimatkalender präsentiert, hat mehrere „Jubiläumsgäste“ zusammengetragen, die auch im Jahr 2022 einen „runden“ Geburtstag begehen werden. Unter anderen wird in einem Artikel auch der SuS Oestereiden vorgestellt, der 2022 seinen 100. Geburtstag feiert
Zu erwerben ist der „Heimatkalender Kreis Soest 2022“ (ISBN-13: 978-3-928295-59-8) für 9,90 Euro im heimischen Buchhandel.

Im Bild:

Landrätin Eva Irrgang und Redakteur Dr. Peter Kracht präsentieren den Heimatkalender Kreis Soest 2022, der druckfrisch erschienen ist. Foto: Wilhelm/Kreis Soest

Neue Sitzecke an der Geseker Straße

Viel Bewegung war in dieser Woche in der GesekerStraße auf dem Platz der ehemaligen Vogelstange Ecke Heimeker Weg: Die Anwohnerinnen und Anwohner bauten hier eine schmucke Sitzecke und erfüllten sich hier einen lang  gehegten Wunsch.

Finanziert wird das Projekt durch einen Heimatscheck des Ministeriums für Heimat des Landes NRW, den die Heimatfreunde Oestereiden beantragt hatten. 2.000 € Zuschuss flossen dadurch in dieses Projekt. Die Stadt Rüthen wurde finanziell nicht belastet.

In den nächsten Tagen wird noch eine Infotafel angebracht.

Martinszug in Oestereiden

Oestereiden. Nach einjähriger Pause wird am Martinstag in Oestereiden wieder ein Martinszug veranstaltet. Dazu treffen sich die Kinder mit ihren Eltern am Donnerstag, den 11. November 2021 um 18:00 Uhr an der Luzia-Schule. Von dort aus geleitet das Tambourkorps Oestereiden die Kinder mit ihren bunten Laternen zum Pfarrheim, wo sie von Sankt Martin empfangen werden. Kinder berichten dort über das Leben und Wirken des heiligen Martin. Im Anschluss daran wird der Schützenverein Oestereiden die Kinder mit einem Brezel erfreuen.  

Jubiläumsfeier des SuS Oestereiden

Neues Projekt der Heimatfreunde Oestereiden: Baumlehrpfad

Oestereiden: Erfreut zeigte sich der Vorstand der Heimatfreunde Oestereiden, als sie jetzt den Bewilligungsbescheid zur Errichtung eines Baumlehrpfades erhielten. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Regionalbudgets für GAK - Kleinprojekte.

Die Idee zur Beantragung des Projektes stammt von Ortsvorsteher Alfons Levenig.

Errichtet wird der Baumlehrpfad am Hochwasserschutzgraben, dem "östlichen Fangegraben", an dem Weg zwischen Sportheim und Schützenplatz. Angepflanzt werden zunächst 15 ortstypische Bäume. Alle Bäume werden mit einem Erläuterungsschild versehen, wo die Bäume näher beschrieben werden. Angedacht ist, den Baumbestand laufend zu ergänzen, z.B. durch den jeweils jährlich gekürten  "Baum des Jahres". "Wenn jemand z.B. bei einem runden Geburtstag dem Dorf etwas Gutes tun will, wäre ja die Stiftung eines Baumes eine sinnvolle Maßnahme, " so die Idee von Vorstandsmitglied Anne Schmücker.

"Wir erhoffen uns auch eine Nutzung  des  Baumlehrpfades durch die  Luzia - Grundschule," so Geschäftsführer Engelbert Fromme. Durch die räumlich Nähe zur Schule bietet sich dieses an.

Die Bäume werden nach der Wachstumsperiode im Spätherbst gesetzt. Begonnen wird in den nächsten Wochen mit dem Setzen eines neuen Zaunes, der den bisherigen, abgängigen Holzzaun ersetzen wird. Außerdem wird eine Sitzgarnitur auf einen gepflasterten Untergrund im Schatten der 18 Jahre alten Bäume aufgestellt. Bis zum Jahresende wird die Maßnahme abgeschlossen sein. "Der gesamte Bereich, der bisher einen sehr ungepflegten Eindruck macht, wird erheblich aufgewertet und einer sinnvollen Nutzung zugeführt", so Vorsitzender Georg Eickhoff.

Maibaum in Oestereiden steht

Pünktlich zum 1. Mai wurde heute Abend der Maibaum mit minimalem Personal unserer Löschgruppe unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung aufgestellt. Die Heimatfreunde hatten dem Baum heute Vormittag zum Aufstellen vorbereitet. So konnte der Baum in kurzer In seine bekannte Position gebracht werden. Leider muss auch morgen das traditionelle Maiwecken des Tambourkorps zum zweiten Mal bedingt durch Corona ausfallen.

380 Jahre alter Grenzstein entdeckt

Oestereiden: Recht zufällig entdeckte vor geraumer Zeit Michael Teitz aus Oestereiden einen auffälligen Stein im "Kleiderbügel", der Grenzstelle zwischen den Gemarkungen Oestereiden, Kellinghausen und Langenstraße.

Beim näheren Hinsehen und Grabungen entpuppte sich der Stein als ein Grenzstein, der eine auffällige Kennzeichnung trug. (= siehe Foto). Diese Tatsache ließ seinem Bruder Rainer Teitz keine Ruhe: Nachdem ihm mehrere Anfragen bei Ämtern und Behörden nicht weiterhelfen konnten, nahm er schließlich Kontakt mit Stadtarchivar Friedhelm Sommer sowie mit dem ehemaligen Kreisheimatpfleger Peter Sukkau auf. Beide fanden bei ihren intensiven Recherchen übereinstimmend heraus, dass es sich bei dem Stein um einen alten Grenzstein, damals auch Malstein genannt, handelt.

In dem Buch "Heimatgeschichte von Langenstraße-Heddinghausen" wird über den Schnadegang im Jahre 1677 berichtet und hierbei auf diesen Stein Bezug genommen. Der Grenzstein stand demnach auf der Grenze des damals noch bis an den "Grund" heran reichenden Rietbergischen "Birkenwaldes". Das Kürzel "JO" auf dem Stein mit der Zahl 41 sollte hierbei für den damaligen Rietbergischen Grafen Johann von Ostfriesland stehen, der sein Amt 1640 antrat und damit der Lehnsherr auch von Oestereiden wurde. Danach wäre dieser Stein in der Endphase des 30jährigen Krieges gesetzt worden und folglich 380 Jahre alt.

Vor Ort schauten sich nun die Verantwortlichen mit den Heimatfreunden Oestereiden diesen Stein an und legten diesen frei, um ihn in Gänze zu begutachten. Ob der Grenzstein wieder sichtbar gemacht wird, soll nach Rücksprache mit dem zuständigen Denkmalamt entschieden werden.

Auf dem Bild sind zu sehen (von links nach rechts) Michael Teitz, Ortsvorsteher Alfons Levenig (Oestereiden), Ortsvorsteher Antonius Wilmesmeier (Langenstraße - Heddinghausen), Rainer Teitz, Peter Sukkau, ehem. Kreisheimatpfleger sowie Kreisheimatpfleger Norbert Dodt.

Die im Hintergrund zu sehende alte Eiche hat nach Berechnungen von Rainer Teitz in etwa das Alter von 328 Jahren und dürfte seinerzeit als „Grenzbaum“ gepflanzt worden sein.

(Fotos: Georg Eickhoff)

Holocaust – Gedenktag erstmals in Oestereiden

Der 27. Januar ist seit 1996 der Holocaust - Gedenktag, seit 2005 auch Internationalder Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.

Erstmals gedachte der Vorstand der Heimatfreunde in einer kleinen Feierstunde der Opfer der NS - Ideologie. Mit dabei war auch Ortsvorsteher Alfons Levenig (links im Bild).

Der Vorsitzende Georg Eickhoff (Mitte) führte in seiner Rede u.a. aus:

"Nachdem wir vor gut einem Jahr die Gedenktafel hier angebracht haben, wollen wir erstmals der jüdischen Opfer aus Oestereiden gedenken.

Sechs in Oestereiden geborene Mitbürgerinnen und Mitbürger kamen durch den NS - Rassenwahn ums Leben:

 Alina . Emma Meyerson, 68 Jahre
 Louis Freund, 64 Jahre
 Jenny Metzger, 65 Jahre
 Lina Goldschmidt, 63 Jahre
 Abraham Freund, 60 Jahre
 Emma Grünberg, 72 Jahre

Diese 6 Opfer des Rassenwahns der Nazis reihen sich ein in die 6 Mio. Opfer des Naziterrors europaweit.

Durch unser Gedenken an diesen Tag wollen wir unseren bescheidenen Beitrag dazu leisten, das diese entsetzlichen Taten nicht in Vergessenheit geraten. Jeder Mitbürger, jede Mitbürgerin ist dringend dazu aufgefordert, dem Wiederaufleben von Rassismus und Verschwörungstheorien offensiv energisch entgegen zu treten!"