Neues Projekt der Heimatfreunde Oestereiden: Baumlehrpfad

Oestereiden: Erfreut zeigte sich der Vorstand der Heimatfreunde Oestereiden, als sie jetzt den Bewilligungsbescheid zur Errichtung eines Baumlehrpfades erhielten. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Regionalbudgets für GAK - Kleinprojekte.

Die Idee zur Beantragung des Projektes stammt von Ortsvorsteher Alfons Levenig.

Errichtet wird der Baumlehrpfad am Hochwasserschutzgraben, dem "östlichen Fangegraben", an dem Weg zwischen Sportheim und Schützenplatz. Angepflanzt werden zunächst 15 ortstypische Bäume. Alle Bäume werden mit einem Erläuterungsschild versehen, wo die Bäume näher beschrieben werden. Angedacht ist, den Baumbestand laufend zu ergänzen, z.B. durch den jeweils jährlich gekürten  "Baum des Jahres". "Wenn jemand z.B. bei einem runden Geburtstag dem Dorf etwas Gutes tun will, wäre ja die Stiftung eines Baumes eine sinnvolle Maßnahme, " so die Idee von Vorstandsmitglied Anne Schmücker.

"Wir erhoffen uns auch eine Nutzung  des  Baumlehrpfades durch die  Luzia - Grundschule," so Geschäftsführer Engelbert Fromme. Durch die räumlich Nähe zur Schule bietet sich dieses an.

Die Bäume werden nach der Wachstumsperiode im Spätherbst gesetzt. Begonnen wird in den nächsten Wochen mit dem Setzen eines neuen Zaunes, der den bisherigen, abgängigen Holzzaun ersetzen wird. Außerdem wird eine Sitzgarnitur auf einen gepflasterten Untergrund im Schatten der 18 Jahre alten Bäume aufgestellt. Bis zum Jahresende wird die Maßnahme abgeschlossen sein. "Der gesamte Bereich, der bisher einen sehr ungepflegten Eindruck macht, wird erheblich aufgewertet und einer sinnvollen Nutzung zugeführt", so Vorsitzender Georg Eickhoff.

Maibaum in Oestereiden steht

Pünktlich zum 1. Mai wurde heute Abend der Maibaum mit minimalem Personal unserer Löschgruppe unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung aufgestellt. Die Heimatfreunde hatten dem Baum heute Vormittag zum Aufstellen vorbereitet. So konnte der Baum in kurzer In seine bekannte Position gebracht werden. Leider muss auch morgen das traditionelle Maiwecken des Tambourkorps zum zweiten Mal bedingt durch Corona ausfallen.

380 Jahre alter Grenzstein entdeckt

Oestereiden: Recht zufällig entdeckte vor geraumer Zeit Michael Teitz aus Oestereiden einen auffälligen Stein im "Kleiderbügel", der Grenzstelle zwischen den Gemarkungen Oestereiden, Kellinghausen und Langenstraße.

Beim näheren Hinsehen und Grabungen entpuppte sich der Stein als ein Grenzstein, der eine auffällige Kennzeichnung trug. (= siehe Foto). Diese Tatsache ließ seinem Bruder Rainer Teitz keine Ruhe: Nachdem ihm mehrere Anfragen bei Ämtern und Behörden nicht weiterhelfen konnten, nahm er schließlich Kontakt mit Stadtarchivar Friedhelm Sommer sowie mit dem ehemaligen Kreisheimatpfleger Peter Sukkau auf. Beide fanden bei ihren intensiven Recherchen übereinstimmend heraus, dass es sich bei dem Stein um einen alten Grenzstein, damals auch Malstein genannt, handelt.

In dem Buch "Heimatgeschichte von Langenstraße-Heddinghausen" wird über den Schnadegang im Jahre 1677 berichtet und hierbei auf diesen Stein Bezug genommen. Der Grenzstein stand demnach auf der Grenze des damals noch bis an den "Grund" heran reichenden Rietbergischen "Birkenwaldes". Das Kürzel "JO" auf dem Stein mit der Zahl 41 sollte hierbei für den damaligen Rietbergischen Grafen Johann von Ostfriesland stehen, der sein Amt 1640 antrat und damit der Lehnsherr auch von Oestereiden wurde. Danach wäre dieser Stein in der Endphase des 30jährigen Krieges gesetzt worden und folglich 380 Jahre alt.

Vor Ort schauten sich nun die Verantwortlichen mit den Heimatfreunden Oestereiden diesen Stein an und legten diesen frei, um ihn in Gänze zu begutachten. Ob der Grenzstein wieder sichtbar gemacht wird, soll nach Rücksprache mit dem zuständigen Denkmalamt entschieden werden.

Auf dem Bild sind zu sehen (von links nach rechts) Michael Teitz, Ortsvorsteher Alfons Levenig (Oestereiden), Ortsvorsteher Antonius Wilmesmeier (Langenstraße - Heddinghausen), Rainer Teitz, Peter Sukkau, ehem. Kreisheimatpfleger sowie Kreisheimatpfleger Norbert Dodt.

Die im Hintergrund zu sehende alte Eiche hat nach Berechnungen von Rainer Teitz in etwa das Alter von 328 Jahren und dürfte seinerzeit als „Grenzbaum“ gepflanzt worden sein.

(Fotos: Georg Eickhoff)

Holocaust – Gedenktag erstmals in Oestereiden

Der 27. Januar ist seit 1996 der Holocaust - Gedenktag, seit 2005 auch Internationalder Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.

Erstmals gedachte der Vorstand der Heimatfreunde in einer kleinen Feierstunde der Opfer der NS - Ideologie. Mit dabei war auch Ortsvorsteher Alfons Levenig (links im Bild).

Der Vorsitzende Georg Eickhoff (Mitte) führte in seiner Rede u.a. aus:

"Nachdem wir vor gut einem Jahr die Gedenktafel hier angebracht haben, wollen wir erstmals der jüdischen Opfer aus Oestereiden gedenken.

Sechs in Oestereiden geborene Mitbürgerinnen und Mitbürger kamen durch den NS - Rassenwahn ums Leben:

 Alina . Emma Meyerson, 68 Jahre
 Louis Freund, 64 Jahre
 Jenny Metzger, 65 Jahre
 Lina Goldschmidt, 63 Jahre
 Abraham Freund, 60 Jahre
 Emma Grünberg, 72 Jahre

Diese 6 Opfer des Rassenwahns der Nazis reihen sich ein in die 6 Mio. Opfer des Naziterrors europaweit.

Durch unser Gedenken an diesen Tag wollen wir unseren bescheidenen Beitrag dazu leisten, das diese entsetzlichen Taten nicht in Vergessenheit geraten. Jeder Mitbürger, jede Mitbürgerin ist dringend dazu aufgefordert, dem Wiederaufleben von Rassismus und Verschwörungstheorien offensiv energisch entgegen zu treten!"

 

Kalender 2021: Oestereiden von oben

Auch in diesem Jahr bieten die Heimatfreunde wieder den beliebten Monatskalender an, dieses Mal mit ungewöhnlichen Perspektiven von oben.

Auf Grund der Corona - Pandemie entfallen die sonst üblichen Verkaufsmöglichkeiten.

Hier gibt es die Kalender zu kaufen:

Während der üblichen Öffnungszeiten bei:

  • Gärtnerei Luig
  • bft - Tankstelle Bause
  • Gasthof Pieper, Tel: 354
  • Salon Seyer

Außerdem kann der Kalender bei folgenden Personen erworben werden:

  • Georg Eickhoff, Tel.: 1017                                                  eMail: Georg.Eickhoff@t-online.de
  • Rainer Teitz, Tel.: 1018                                                       eMail: rainerteitz@web.de 
  • Michael Schulenberg, Tel: 0170 90 59 998                     eMail: mschu@t-online.de

Möglich ist hier die persönliche Abholung. Wir bringen den Kalender auf Wunsch auch kostenlos zu Ihnen nach Hause (=innerhalb der Stadt Rüthen)

Wie in den Vorjahren ist der Preis unverändert bei 9,95 €/ Stück.

Auf Grund der Corona - Lage haben wir die Zahl der gedruckten Kalender reduziert. Bitte bestellen Sie daher möglichst umgehend!

Bewässerungsanlage auf dem Sportplatz wird eingebaut

Zur Zeit wird auf dem Sportplatz eine Bewässerungsanlage eingebaut. Ein Spezialunternehmen ist zur Zeit dabei, die entsprechenden Leitungen einzufräsen.. Vor einigen Wochen wurde bereits ein 70.000 l fassender Tank zum Auffangen des Regenwassers installiert (wir berichteten). Der dritte Dürresommer in Folge zeigt die Notwendigkeit der Baumaßnahme Nach Beendigung der Arbeiten ist der Platz sofort wieder bespielbar.

Grünes Klassenzimmer und Spielplatz offiziell eröffnet

Offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurden nun das Grüne Klassenzimmer sowie der renovierte Spielplatz an der Grundschule. Ortsvorsteher Alfons Levenig, der "Motor" dieser Projekte, erläuterte den Werdegang der Projekte. Beim Grünen Klassenzimmer flossen nicht unerhebliche Bundes- und Landesmittel ein. Der Spielplatz wurde zu 60 % aus Mitteln des Ortes realisiert. Diese stammen vorwiegend aus Überschüssen der Weihnachtsmärkte. 40 % steuerte die Stadt bei. Der Bauhof Rüthen der Stadt leistete ebenfalls wertvolle Arbeit. Pastor Theobald Wiechers segnete die Anlagen.   Bürgermeister Peter Weiken lobte das Engagement des Ortes und besonders von Ortsvorsteher Alfons Levenig. Schulleiterin Sabine Rieber zeigte sich erfreut über die Vollendung der beiden Projekte. Besonders das Grüne Klassenzimmer sei in Corona - Zeiten besonders wertvoll.
 
Mit einem zünftigem Frühschoppen klang die Feierstunde aus.

Erfolgreicher Arbeitseinsatz in Oestereiden

Oestereiden: Grundlegend erneuert wurde jetzt der Gehweg zwischen den Straßen Im Kirchfeld und der Hauptstraße. Auf Initiative von Ortsvorsteher Alfons Levenig (l) und unter der fachlichen Leitung von Willi Vonnahme (r) wurde der 260 m lange Gehweg jetzt eingeebnet und mit einer wassergebundenen Decke versehen.
 
Der Gehweg ist ein idealer Fußweg, speziell für die Bewohner aus dem Norden des Ortes in Richtung Friedhof.
 
Auch der Bouleplatz erhielt eine neue Decke mit Dolomitsand. Dank galt hierbei auch dem Städtischen Bauhof, der Geräte und das Material zur Verfügung stellte. Erfreulich war, dass besonders viele junge Mitbürger dem Aufruf des Ortsvorstehers zum Arbeitseinsatz folgten.

Baumaßnahmen am Sportplatz begonnen

Nachdem das Land NRW dem SuS Oestereiden aus dem Programm "Moderne Sportstätten" einen Zuschuss gewährt hat (siehe frühere Meldung) ist jetzt mit dem Bau der Bewässerungsanlage für den Platz begonnen worden. Für das Auffangen des Regenwassers wurde nun ein Erdtank an der Nordseite des Platzes installiert. Der Tank hat ein Durchmesser von 3 m, ist 10,30 m lang und fasst 70.000 l Wasser. Der Einbau der Beregnungsanlage auf dem Platz erfolgt in Kürze.